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Werften
Wenn früher in Deutschlands größter Hafenstadt einer der berühmten Schnelldampfer vom Stapel lief, dann kam der Kaiser aus Berlin angereist und in Hamburg hatten alle Kinder schulfrei. Heute noch sind große renommierte Werften, wie beispielsweise Blohm & Voss oder Sietas, in Hamburg ansässig.
Die Sietas-Werft besteht bereits seit 1635. Carsten Sietasch gründete das Unternehmen inmitten des Obstbaugebietes im Alten Land an der Este, einem Nebenfluss der Elbe. Im Jahr 1877 gründeten Hermann Blohm und Ernst Voss die Schiffswerft und Maschinenfabrik Blohm & Voss auf der Elbinsel Kuhwerder. Heute sind in Hamburg rund 3.000 Werftarbeiter beschäftigt, die nicht nur neue Kreuzfahrt- und Handelsschiffe sowie Groß-Yachten bauen, sondern auch die bestehende Flotte warten. Damit erfüllen die Hamburger Werften eine für einen Welthafen unabdingbare Voraussetzung. Aber auch bundesweit spielt der Schiffbau aufgrund internationaler Handelsbeziehungen eine große Rolle. Er ist eine der deutschen Schlüsseltechnologien und bietet Norddeutschland eine Reihe hoch qualifizierter Arbeitsplätze.