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04.11.2004
Dr.-Ing. Hans-Gerhard Knieß, Präsident der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord, Kiel
„Umweltbelange stehen im Zentrum der Planungen”
„Nachdem jetzt die Bundesregierung den Weg frei gemacht hat zur Vorbereitung und Durchführung des Planfeststellungsverfahrens, können wir ab sofort die Hauptunter-suchungen zum Fahrrinnenausbau von Unter- und Außenelbe angehen. Im Einzelnen heißt das, die technische Detailplanung sowie eine ausführliche Umweltverträglichkeitsuntersuchung und die Planung von ökologischen Kompensationsmaßnahmen. Mit den umfangreichen Untersuchungen und der Beteiligung aller betroffenen öffentlichen Stellen und Naturschutzverbände wird gleichzeitig die in der Kabinettsentscheidung geforderte naturschutzfachliche Betrachtung des Fahrrinnenausbaus Folge geleistet. Dabei spielt vor allem das Thema Deichsicherheit eine wichtige Rolle.
Die Detailplanungen werden von einer gemeinsamen Projektgruppe aus Mitarbeitern des Amtes Strom- und Hafenbau sowie der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes durchgeführt. Das Ziel der Planungen ist es, in 2006 die nächste Etappe, das Planfeststellungsverfahren, einleiten zu können.
Insgesamt bin ich aufgrund der Voruntersuchungen zum Ausbau des Bundes-wasserweges Elbe zuversichtlich, dass wir die Auswirkungen auf das Ökosystem Elbe minimal halten.“