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Derzeit werden im Hamburger Hafen rund zehn Millionen TEU umgeschlagen, für 2015 sind 18 Millionen TEU vorausberechnet. Der Containerumschlag wird weiter kräftig wachsen, Massengut und konventionelles Stückgut ebenfalls, aber mit geringeren Zuwachsraten. Hamburg bleibt Deutschlands größter Universalhafen.
Die Studie geht nicht nur von den einschlägigen Statistiken aus: Sie stützt sich zudem auf die marktnahe Erfahrung von Unternehmen der Transportwirtschaft wie Reedereien und Terminalbetreiber. Betrachtet wurde dabei der Gesamtmarkt Nordrange – ohne Zeebrügge und Le Havre – unter der Voraussetzung dass es innerhalb dieser Häfen keine Zugangsbeschränkungen oder Kapazitätsengpässe gibt. Der neue Jade Weser Port, der im Jahr 2010/2011 in Betrieb gehen wird, wird das Wachstum im Verkehr mit dem Ostseeraum bis 2015 etwas dämpfen. Mit weiterhin über fünf Prozent Wachstum jährlich beim Containerumschlag bis 2025 wird der Hamburger Hafen aber an der erwartet weltweit guten Transportentwicklung teilhaben. In den vergangenen Jahren trafen die nach dem gleichen Modell erstellten Umschlagsprognosen nahezu punktgenau den tatsächlich erzielten Umschlag. Eingerechnet in das umfangreiche Zahlenwerk sind Faktoren wie die langsamere Entwicklungen des Warenumschlags mit Asien in den kommenden Jahren oder die Zunahme des Leercontainerverkehrs im Ostseeraum. Trotzdem werden Fahrtgebiete im ostasiatischen und im Ostseeraum für den Hamburger Hafen weiter an Bedeutung gewinnen. „Bei den 31 Millionen TEU handelt es sich um ein Marktpotenzial. Wie viel Hamburg davon nutzen kann und will, ist nicht zuletzt eine politische Entscheidung“, erklärt dazu HPA-Geschäftsführer Jens Meier. Die HPA sei für einen weiteren Ausbau der Kapazitäten nicht zuletzt durch die Neuorganisation des Unternehmens bestens gerüstet. Für die Optimierung und den Ausbau der vorhandenen Anlagen liegen bereits Pläne vor. Darüber hinaus wurden für die Anpassung des Straßen- und Schienennetzes innerhalb des Hafens mit Masterplänen für Hafenbahn und Straße in diesem Jahr die Weichen gestellt. „Wir streben einen Ausbau der Hinterlandanbindung und eine zunehmende Verlagerung des Containertransports auf die Schiene an“, so Meier. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass immer mehr Container auf die Bahn verladen werden. Diesen Trend zum umweltfreundlichen Transport werde die HPA in jedem Fall aktiv unterstützen.
Hamburg Port Authority Karin Lengenfelder, Pressesprecherin
Neuer Wandrahm 4, 20457 Hamburg
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