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1. Der Hamburger Hafen
• Größter deutscher Seehafen: 106,3 Mio. t (2003)
• Zweitgrößter Containerhafen Europas
• Jährliches Schiffsaufkommen: 12.000 See- und 12.000 Binnenschiffe.
• Containerumschlag: 6,1 Millionen Standardcontainer (TEU) in 2003
• Wachstum: Von 1999 bis 2003 stieg der Containerumschlag um 64 Prozent.
• Prognose: Jährliches Wachstum im Containerverkehr von etwa zehn Prozent.
• Arbeitgeber Hafen: 145.000 Arbeitplätze in Norddeutschland sind direkt und indirekt vom Hafen abhängig.
2. Die nautischen Zufahrtsbedingungen
• Ist-Zustand: Schiffe mit einem maximalen Tiefgang von 12,5 Metern können den Hafen Hamburg unabhängig von der Tide anlaufen oder verlassen. Darüber hinaus können tideabhängig Schiffe mit einem Tiefgang von 13,5 Metern den Hafen anlaufen und verlassen.
• Soll-Zustand: Schiffe mit einem Tiefgang von bis zu 14,5 Metern sollen den Hamburger Hafen tideabhängig bedienen können. Tideunabhängig sollen Schiffe von rund 13,5 Metern Tiefgang den Hafen anlaufen und verlassen können.
3. Planungsstand und Genehmigungsverfahren
• Die Voruntersuchungen wurden mit positivem Ergebnis abgeschlossen.
• Seit dem Kabinettsbeschluss vom 15. September 2004 laufen die Vorbereitungen für die Hauptuntersuchung (diese besteht u.a. aus einer technischen Detailplanung, einer Umweltverträglichkeits-untersuchung, einer ausführlichen Begründung des wirtschaftlichen Bedarfs und einem Landschaftspflegerischen Begleitplan). Die Hauptuntersuchungen dienen als Grundlage des Planfeststellungsverfahrens.
4. Die Initiative Zukunft Elbe
• In der Initiative haben sich Vertreter der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV), das Amt Strom- und Hafenbau der Behörde für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg (BWA), der Handelskammer Hamburg (HK) sowie dem Unternehmensverband Hafen Hamburg e.V. (UVHH) zusammengeschlossen.
• Die Initiative möchte den sachlichen Dialog mit allen Betroffenen fördern und schon vor dem Planfeststellungsverfahren aktiv über alle fachlichen Fragen rund um das Thema Fahrrinnenausbau informieren. und möchte so für einen sachgerechten Dialog sorgen.
• Die Mitglieder der Initiative sowie die zuständigen Planungsbehörden stehen allen am Projekt Interessierten für Fragen zur Verfügung. Vertreter von Zukunft Elbe werden auch an öffentlichen Veranstaltungen vor Ort teilnehmen, d.h. in den elbanliegenden Gemeinden und Landkreisen.
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