Über die wirtschaftliche Notwendigkeit eines weiteren Ausbaus von Unter- und Außenelbe herrscht unter Fachleuten Einigkeit. Um auch in der Unterelberegion frühzeitig und transparent über den geplanten Fahrrinnenausbau und seine wirtschaftlichen und ökologischen Belange zu informieren, hat sich im Herbst letzten Jahres die Initiative „Zukunft Elbe“ gegründet. Sie ist ein Zusammenschluss der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV), der Hamburger Behörde für Wirtschaft und Arbeit (BWA), der Handelskammer Hamburg (HK) sowie des Unternehmensverbands Hafen Hamburg e.V. (UVHH). Die Initiative verfolgt insbesondere das Ziel, den Dialog mit der Bevölkerung im Unterelberaum aufzunehmen.
„Der Hamburger Hafen ist für die gesamte Hamburger Wirtschaft von zentraler Bedeutung. Jeder neunte Beschäftigte in Hamburg und rund 50.000 Arbeitsplätze in der Region hängen direkt oder indirekt vom Hafen ab. Wir sollten also alles tun, um den Jobmotor Hafen für die Zukunft fit zu machen“ erklärt Dr. Stefan Behn, Mitglied des Vorstands der Hamburger Hafen- und Lagerhaus-AG. „Die mittlerweile abgeschlossenen Voruntersuchungen zeigen, dass die Auswirkungen auf das Ökosystem Elbe minimal bleiben werden“, ergänzt Jörg Oellerich, Projektleiter „Elbvertiefung“ beim Amt „Hamburg Port Authority“. „Wir planen einen Fahrrinnenausbau, der den vielfältigen Interessen in der Unterelberegion angemessen Rechnung trägt.“
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