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Aber es haben sich noch drei weitere XXXL-Schiffe mit bis zu 14 000 Containern angemeldet - und das mitten in der Krise! Das nächste Mega-Schiff, die 363 Meter lange „CMA CGM Andromeda“ (11400 Boxen), macht am 23. März bei der HHLA fest. Das letzte ist die „CMA CGM Christophe Colomb“ (13 300 Boxen) am 17. August.
Das wird gaaanz knapp. Lotsen und HPA mussten erst am neuen Simulator des Marine Training Centers üben, damit bei den Manövern mit den Riesen-Pötten nix schiefgeht. Hafenkapitän Jörg Pollmann wird morgen mit den Hafenlotsen vor Teufelsbrück an Bord gehen, dem Dänen-Kapitän der "Marit Maersk" wertvolle Tipps geben. Wenn alles gut geht, wird BILD die "Marit" Montagmorgen gegen 7 Uhr beim Drehen vorm Verlassen des Hafens begleiten. Wirtschaftssenator Axel Gedaschko erklärt den Ansturm der Giganten so: „Das Wachstum des Seeverkehrs wird sich langfristig ungeachtet der aktuellen Rezession weiter fortsetzen. Davon profitiert der Hamburger Hafen. Der Einsatz besonders großer Schiffe wird durch die konjunkturelle Krise sogar noch verstärkt.“ Immer mehr große Pötte fahren, weil „kleinere“ Schiffe (verbrauchen mehr Treibstoff pro Container) in der Krise zu teuer sind. Der Senator: „Deshalb muss die geplante Anpassung der Fahrrinne jetzt erst recht schnell umgesetzt werden. Es geht um eine nationale Aufgabe, es geht um die Zukunftsfähigkeit des größten Seehafens Deutschlands.“
Bild, 14.02.2009 Von Jörg Köhnemann
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