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Er kritisierte den
niedersächsischenMinisterpräsidenten: "Christian Wulff ist ein
schlechter Anwalt der Arbeitnehmer in seinem Bundesland, wenn er
dieFahrrinnenanpassung weiter blockiert. "Ein Drittel der Beschäftigten
im Hamburger Hafen wohne in Niedersachsen. Dort würden auch eine Reihe
von Zulieferern und Logistikunternehmen vom Hafenausbau profitieren, so
Stretz.
Der niedersächsische Umweltminister Hans-HeinrichSander (FDP) hat eine
Zustimmung seines Bundeslandes zur Fahrrinnenanpassung in diesem Jahr
ausgeschlossen.Offenbar solle erst das Ergebnis der Bundestagswahl im
September abgewartet werden. "Diese wahltaktischen Mätzchensind Gift
für den Hafen und die norddeutsche Wirtschaftsentwicklung", sagte
Stretz. Die Regierungspolitiker dürften dieProbleme nicht weiter
vergrößern.
stm, Welt 24.1.
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