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24.01.2009
Ver.di kritisiert: Wulff blockiert die Fahrrinnenanpassung
24.1.2009. Die erneute Ablehnung der Elbvertiefung durch Niedersachsen gefährde Arbeitsplätze, sagte Dietmar Stretz,Fachbereichsleiter Verkehr der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di in Hamburg.
Er kritisierte den niedersächsischenMinisterpräsidenten: "Christian Wulff ist ein schlechter Anwalt der Arbeitnehmer in seinem Bundesland, wenn er dieFahrrinnenanpassung weiter blockiert. "Ein Drittel der Beschäftigten im Hamburger Hafen wohne in Niedersachsen. Dort würden auch eine Reihe von Zulieferern und Logistikunternehmen vom Hafenausbau profitieren, so Stretz.
Der niedersächsische Umweltminister Hans-HeinrichSander (FDP) hat eine Zustimmung seines Bundeslandes zur Fahrrinnenanpassung in diesem Jahr ausgeschlossen.Offenbar solle erst das Ergebnis der Bundestagswahl im September abgewartet werden. "Diese wahltaktischen Mätzchensind Gift für den Hafen und die norddeutsche Wirtschaftsentwicklung", sagte Stretz. Die Regierungspolitiker dürften dieProbleme nicht weiter vergrößern.

stm, Welt 24.1.