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Einer der ursprünglichsten Schiffstypen ist der Ewer, ein Lastensegler, den es in vielen Variationen gab. Das Schiff mit dem geringen Tiefgang und dem breitflächigen, platten Boden wurde hauptsächlich im 13. und 14. Jahrhundert an der Elbe im Güternahverkehr eingesetzt.
Mit der Entwicklung der Kogge, einem dickbäuchigen, aus Balken
gezimmerten Segelschiff, bildete sich die Seeschifffahrt heraus. Nun
konnten größere Warenmengen über das Meer transportiert werden. Die
danach einsetzende Entwicklung von immer größeren, schnelleren und
seetüchtigeren Segelschiffen fand im 19. Jahrhundert mit den Klippern
ihren Höhepunkt. Diese Schiffe wurde vor allem im Überseehandel mit
Ostasien eingesetzt.
Das Segelschiff wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von dem Dampfschiff
verdrängt. Dampfschiffe und Eisenbahn verliehen dem Transportwesen neue
Dimensionen, da die Güter nun viel schneller transportiert werden
konnten. Einen weiteren Innovationsschub stellten Schiffe mit
Dieselmotor dar: die Ladungskapazitäten der Schiffe nahmen deutlich zu.
Mit der Entwicklung von Spezialschiffen konnten ab den 50er Jahren
Massengüter wie Rohöl oder Schüttgüter transportieren werden. In den
60er Jahre wurden die ersten Frachter für den Containertransport
gebaut. Der Containerverkehr revolutionierte den Schiffstransport und
entwickelt sich seither in rasantem Tempo weiter.
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