Die Elbe ist eine für ganz Deutschland wichtige Wasserstraße. Bereits in früheren Jahrhunderten wurde der Fluss mehrfach den sich wandelnden Bedingungen der Seeschifffahrt angepasst. Der geplante Ausbau der Fahrrinne von Unter- und Außenelbe ist damit keine Erfindung der heutigen Zeit.
Um im Welthandel konkurrieren zu können, müssen nicht nur die Schiffe
nach den modernsten Maßstäben gebaut sein, sondern auch die
Wasserstraßen den Anforderungen angepasst werden. Die derzeitige
Elb-Fahrrinne wird für die modernen Containerschiffe der
Post-Panmax-Klasse immer mehr zum Nadelöhr. Um die Wettbewerbsfähigkeit
des Hamburger Hafens zu erhalten, ist es unabdingbar, die Elbfahrrinne
den größeren Tiefgängen der internationalen Containerflotte anzupassen.
Durch moderne Technologie ist es heute möglich, ein ökonomisch
sinnvolles und ökologisch sensibles Ausbaukonzept zu entwickeln und
umzusetzen. Die Planung und die damit verbundenen Untersuchungen werden
in einem ausführlichen Genehmigungsverfahren geprüft und mit der
Öffentlichkeit diskutiert.
Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee äußert sich zum Thema Elbvertiefung bei der Seehafenkonferenz am 25.02.2009 in der Handelskammer Hamburg.
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